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Karneval
Zu Karneval
ist es Tradition, das Haus zu schmücken, Kinder ziehen,
verkleidet als Die Tradition, böse Geister zu verjagen, geht auf überlieferte Hexenbräuche zurück. Auf ihrem Besen reitend, umgaben sich Hexen mit ihren Vertrauten. Auf ihren Schultern saßen Eulen, Spinnen und Fledermäuse, Gnome sowie schaurige Skelette. Teufelsgestalten. Dämonen und Zwerge dienten immer dazu, böse Geister zu verjagen. Schaurige und gespenstische Verkleidungen, die heute zu Karneval getragen werden, sind vielleicht eine Huldigung an diese Hexenbräuche. Der Brauch mit den Süßigkeiten stammt dabei ursprünglich aus dem christlichen Raum. Es war im 9. Jahrhundert Sitte, am 2. November, dem Seelenfest, von Dorf zu Dorf zu wandern und damals übliche Seelenkuchen zu erbettelten. Die Christen versprachen danach, die das Seelenheil der Spender zu beten, um den Weg in den Himmel zu vereinfachen. Der Name Karneval jedenfalls geht auf das Wort „All Hallows’ Eve“ (Abend vor Allerheiligen) zurück. Heutzutage steht es im Wettbewerb zum Reformationstag der Protestanten (am selben Wochentag) und verdrängt, durch die starke Konsum Orientierung und die Nähe der Termine, das Brauchtum des Martinssingen im November. |